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Warum zertifizierte Schutzmasken?

Nur zertifizierte Schutzmasken bieten wirksamen Schutz

Die Gesichtsmasken im Gesundheits- und Arbeitsschutzbereich, z.B. FFP2-Masken und OP-Masken, benötigen zum Schutz vor Erregern einen gewissen qualitativen Standard. Die Maskenhersteller sind für diesen verantwortlich und müssen ihn gegenüber den Behörden, Händlern und Kunden nachweisen. Erfolgt die Einfuhr von Masken in die EU, werden dafür bei der Zollkontrolle die entsprechenden Belege vorgelegt. Die europäische Marktüberwachung erlaubt den Import lediglich, wenn die Qualität der Masken durch den Importeur mittels technischer Prüfung nachgewiesen wurde. Erst dann handelt es sich tatsächlich um zertifizierte Schutzmasken. Lediglich zertifizierte Schutzmasken funktionieren korrekt. Genau diesen Fakt bestätigt die Zertifizierung. Nur so kann derjenige, der solch ein Produkt benutzt, sicher sein, dass es ihn wirklich schützt.

Es gibt Maskenarten mit einer unterschiedlichen Schutzwirkung

Zertifizierte Schutzmasken nach der EU-Verordnung

Vergleichbare Normen für zertifizierte Schutzmasken wie in der EU haben Kanada, die USA, China, Japan und Australien aufgestellt. Diese Sorte der Masken schützt die Träger vor Ansteckung durch Infizierte. In der aktuellen Pandemiesituation sind sie vor allem für das Personal in Medizin und Pflege gedacht. Dort besteht ein hohes Risiko.

Zertifizierte Schutzmasken nach dem Medizinprodukte-Gesetz

In diese Kategorie fallen z.B. die OP-Masken. Sie schützen andere Menschen vor einer Ansteckung durch den Tragenden der Maske. Diese Form der Schutzmasken sollte vor allem von den Personen angewendet werden, deren Arbeit den körpernahen und risikoreichen Kontakt mit anderen Menschen zum Inhalt hat. Dazu zählen auch das Fahren in öffentlichen Verkehrsmitteln, das Einkaufen und das Bewegen in größeren Menschenmengen. Werden die Masken sachgerecht getragen, dann geht von den Tragenden ein verringertes Ansteckungsrisiko aus.

Ein mangelhaftes Produkt kann selbst von Fachleuten nur mittels Laborprüfung erkannt werden. Die Wahrscheinlichkeit, echte zertifizierte Schutzmasken, z.B. FFP2 zu kaufen, lässt sich wesentlich erhöhen, wenn auf die wichtigen Merkmale der zertifizierten Atemschutzmaske geachtet wird.

  1. Der CE-Kennzeichnung der Maske folgt die vierstellige Kennnummer. Sie steht für die Überwachungsstelle.
  2. Der Hinweis auf die Schutzklasse muss vorhanden sein.
  3. Weiterhin sind Herstellername und Produktbezeichnung zu lesen.
  4. Die ergänzenden Buchstaben NR und R, die die Wiederverwendbarkeit am Arbeitsplatz regeln, sind ebenfalls vorhanden.
  5. Die Europanorm EN 149, nach der die Maske geprüft wurde, ist angegeben.

Bei allen fünf genannten Merkmalen handelt es sich um verpflichtende Kennungen, die zertifizierte Schutzmasken im Bereich FFP2 tragen müssen. Produktbegleitende Dokumente erhöhen die Sicherheit zusätzlich, sie sind gesetzlich gefordert. Dazu gehören die Gebrauchsanleitung in deutscher Sprache, das Zertifikat und die Konformitätserklärung.

Wer Zweifel hat, ob eine sichere oder eine gefälschte Maske vorliegt, sollte unbedingt den entsprechenden Nachweis anschauen. Diese behördliche Bescheinigung über den erfolgreich bestandenen Prüfgrundsatz müssen Importeure, Händler und Hersteller zur Verfügung stellen. Bei Schutzmasken, die eine Institution, der Bund oder das Land zur Verfügung stellen, kann der Nutzer die entsprechenden Nachweise dort abfragen. Nicht zertifizierte und mangelhafte Ware stellt ein großes Gesundheitsrisiko dar, welches niemand bewusst eingehen sollte. Wer im Netz einkauft, muss auf die Bilder schauen. Seriöse Anbieter zeigen Fotos der Nachweise, Zertifikate und Herstellerbescheinigungen. Die EU-Online-Datenbank Nado stellt die Nummern aller Stellen zur Verfügung, die offiziell prüfen dürfen.