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FFP2 Masken

FFP2-Masken werden von Privatpersonen verwendet, um sich selbst vor einer Ansteckung zu schützen. In Zeiten von Corona sind diese beim Einkaufen oder bei der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmittel mittlerweile Pflicht.
Grundsätzlich kann eine Ansteckung überall dort vorkommen wo sich viele Menschen nahe kommen und vor allem in geschlossenen Räumen.
Diese speziellen Schutzmasken sollen andere Menschen vor einer Ansteckung schützen.

Die Bedeutung der FFP2-Masken

Das Kürzel “FFP2” steht für “filtering face pieces” was soviel bedeutet wie partikelfiltrierend. Ursprünglich wurden diese Masken als Staubschutzmasken hergestellt beziehungsweise konzipiert. Seit langem gelten diese Masken bereits als Teil der persönlichen Schutzausrüstung im Arbeitsschutz. Auch im medizinischen Bereich werden FFP2-Masken schon seit vielen Jahren eingesetzt. Während chirurgischen Eingriffen haben sich diese seit jeher als OP-Masken fest etabliert. Sie gehören also zur alltäglichen Schutzausrüstung für medizinisches Personal und bei Pflegekräften. Dadurch wird das Personal bei engem Kontakt mit erkrankten Menschen vor einer Ansteckung geschützt.

Die Funktionsweise dieser Masken

In erster Linie dienen FFP2-Masken zum Schutz des Trägers, diese Information ist auf der Seite des BfArM nachzulesen. Die Masken werden in verschiedenen Tests dahingehend überprüft, dabei ist es wichtig herauszufinden, wie viel Aerosol und kleinere Tröpfchen durch die Maske gelangen können. Des Weiteren ist die Schutzfunktion in der EU einheitlich normiert und die FFP2-Masken müssen rund 95 Prozent der Partikel filtern. In den Masken befindet sich hierfür eine spezielle Filterschicht, diese ist elektrostatisch aufgeladen. Dadurch werden nicht nur größere Partikel aufgefangen, sondern auch weitaus kleinere Aerosol-Tröpfchen.

Neben FFP2-Masken gibt es auch noch FFP1- und FFP3-Masken, die jeweilige Zahl steht deren Filterleistung. Eine FFP2-Maske kann bis zu 94 Prozent oder mehr, an Aerosolen und Schadstoffen aus der Atemluft filtern. Um sich vor SARS-CoV-2 zu schützen, muss daher mindestens eine FFP2-Maske verwendet werden. Diese Schutzmasken sind also deutlich effektiver als herkömmliche Alltagsmasken. Das wird auch von vielen Chefärzten bestätigt und immer wieder im Zusammenhang mit FFP2-Masken erwähnt. Herkömmliche Masken die im Alltag gerne verwendet werden müssen nämlich keiner Norm entsprechen und werden aus diesem Grund auch nicht so ausführlichen Tests unterzogen.

Doch auch was die Sicherheit einer FFP2-Maske betrifft, wird immer von falschen Vorstellungen gewarnt. Denn Experten sind der Meinung, dass diese selbst bei einer perfekten Passform, niemals einen 100 prozentigen Schutz bieten könnten.
Das bedeutet zugleich, auch wenn FFP2-Masken rund 94 Prozent der Partikel filtern, besteht immer noch die Möglichkeit dass 6 Prozent der Partikel durchgehen. Zusätzlich zum tragen einer FFP2-Maske sind also auch weitere Hygienemaßnahmen empfehlenswert.

Können FFP2-Masken wiederverwendet werden?

Von offizieller Seite wird eindeutig von einer Wiederverwendung einer FFP2-Maske abgeraten. Aufgrund der elektrostatischen Kräfte, haben diese Masken eine zusätzliche Filterleistung und sind sozusagen geladen. Sobald diese Masken beispielsweise durch die Atmung angefeuchtet werden, verringert sich automatisch auch deren Filterleistung. Im Vergleich zu herkömmlichen Alltagsmasken sind diese Schutzmasken aber vergleichsweise teuer und eine Desinfektion würde deshalb als sinnvoll erscheinen. Ein Team aus Experten der Hygiene, Mikrobiologie und Virologie fand heraus, dass unter bestimmten Voraussetzungen bzw. Bedingungen eine Reinigung möglich ist.
Als Methode dafür wurde eine Trocknung im Backofen mit einer Trocknung an der Luft verglichen.